The sound of silence

Alles ist still,

Innere Ruhe ist eingekehrt.

Die Geräusche der Umgebung,

die Lichter der Umwelt,

alle äußeren Einflüsse sind  nicht mehr spürbar.

 

Alle Sinne sind geschärft und fokussiert.

Der Hunger verstummt, der Durst erloschen,

und selbst die Zigaretten sind nur noch Zigaretten.

 Alles ist nun klar und deutlich.

Alle Bedürfnisse gegangen.

Der Kopf rein von Allem.

 Einfach leer. Keine Angst mehr, keine Sehnsüchte, keine Lust.

 

Zum ersten Mal ist Alles im Gleichgewicht.

Ein Zustand, so neu und anders, dass er einem schwindendem Traum gleicht,

indem Alles unscharf, das Wesentliche aber klar wird.

 

Die Karthasis ohne Auslöser, ohne Ziel.

Alle Zigaretten sind geraucht,

alles Weltliche konsumiert.

Keine Übersättigung, kein Hunger.

Die völlige Bedürfnislosigkeit.

 

Alles Äußere läuft wie ein Film ab.

Das Selbst als Zuschauer,

nicht mehr als Protagonist im eigenen Film.

Die Geschehnisse in nächster Nähe weit weg.

Kein Wort ist mehr zu sagen,

keine Träne mehr zu weinen. Alles Menschliche dahin.

 

 

Der Mensch als Beobachter,

nicht länger als Subjekt und Objekt.

Nur noch Betrachter,

kein Teilnehmer mehr.

Zeit und Raum haben keine Bedeutung mehr.

Morgen ist gestern.

Alles vereint sich zum endlosen Jetzt. 

Hier ist überall und überall ist hier.

 

Alles wurde bereits gehört und reduziert sich auf einen universellen Nenner.

Die ständige Wiederholung im neuen Gewand,

durchschaubar und reizlos.

Überhaupt verloren alle Reize ihre einst so magische

Anziehungskraft.

Keine Reizüberflutung,

sondern die Außerkraftsetzung jeglicher Reize.

Diese überwältige Stille.

Things have changed.

 

Und zum ersten Mal  

 

Zufriedenheit.

25.4.08 02:43

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